PGBB vs. HWC 2010

Datum 05.11.2010
Teilnehmer PGBB Flo, Gerard, Gruso, Hen, Mike und Schorsch
Teilnehmer HWC Bob, Bruno, Cheesy, Ferdl, Maxl, Schupfi und Tomson
Ort Landgasthof Erlsbacher, Leoben-Göss

Stell dir vor, es gibt noch so einen coolen Verein, wie wir einer sind. Was läge dann näher, als einen anständigen, sportlichen Wettkampf zu veranstalten? Nach langwierigen Verhandlungen unseres Präsidenten und einer elektronischen Terminfindung war es endlich soweit: der erste „PGBB vs. HWC“-Vergleichskampf stand auf dem Programm.

Die Kampfmannschaft des PGBB wirft sich in den bestellten Taxibüs und genießt auf der Fahrt zum Wettkampfort das erste Bier, spendiert von Flo. Schorsch ruft an. Er hat Probleme mit dem öffentlichen Verkehr. Wir lesen ihn auf und fahren geschlossen zum Landgasthof Erlsbacher, wo wir schon freudig im gediegenen HWC-Ambiente (Wimpel und Banner mit Vereinswappen – gefällt!) erwartet werden.

Nach einer kurzen Kennenlernphase und der feierlichen Überreichung eines wertvollen Andenkens seitens des HWC können die Spiele beginnen.

1. Bewerb: Luftdruckschießen (stehend)

Obwohl wir unser Vaterland brav mit der Waffe verteidigt haben (der eine mehr, der andere weniger), können wir nur zu Beginn des Gewehrschießens einigermaßen mithalten. Hen und Cheesy schenken sich in ihrem internen Duell nichts und rittern um den letzten Platz. Etwas deutlicher unterlegen sind wir beim darauffolgenden Pistolenschießen. Auch hier ist nichts zu holen. Wir müssen uns am Ende mit 396 zu 482 Ringen geschlagen geben. Der beste Schütze des Turniers ist Bob (Gewehr und Pistole). Unser bester Gewehrschütze ist Schorat, an der Pistole ist Mike unser bester Mann. Somit geht der erste Punkt an die Scharfschützen des HWC.

2. Bewerb: Asphaltstockschießen

Das ist PGBB-Land! Das müsste nur Formsache sein. Pitsch patsch. Und schon steht es 2:0. „Des is Eisstock!“, wie ein großer Proleber Eisstockphilosoph sagen würde. Siegessicher gehen wir in die 3. Kehre. Doch das Blatt wendet sich unerwartet und grausam. Die Mannen des HWC spielen gut. Sie haben auch das entsprechende Glück, dass sich der Stock so ungut platziert, dass wir trotz all unserer Routine nur mehr schwer bis gar nicht an ihn herankommen. Wir verlieren die restlichen Kehren und müssen ein bitteres 2:4 wegstecken – gesamt 2:0 für die Gastgeber.

Der Gang zum Kühlschrank, dem jeder der Anwesenden eifrig ein Bier nach dem anderen entnimmt, lässt uns den Schmerz besser ertragen. Auch das eine oder andere Schnapserl hilft dabei.

3. Bewerb: Würfelspiel „Mäxchen“

Da dieser Bewerb am Gesamtsieg des HWC nichts mehr ändert, geht es der eine oder andere etwas lockerer an. Ein Ehrenpunkt ist trotzdem noch drin. Das Spiel ist bis zum Schluss offen. Am Ende steht es 39 zu 39. Was für ein Krimi. Es entscheidet die Leistung des Präsidenten. Aufgrund der Tatsache, dass Maxl, der Präsident des HWC, als Letzter übrig bleibt und somit 12 Punkte bekommt, und Schorsch Viertletzter (= 9 Punkte) wird, geht auch dieser Punkt knapp aber doch an die Gastgeber.

Damit gewinnt der HWC gegen den PGBB mit einem eindeutigen 3:0!

Bei der im Anschluss stattfindenden Siegerehrung überreicht Schorsch Maxl eine Kiste Gösser. Dann wird der Gashahn aufgedreht und Schorsch, Hen und Gerard bereiten eine ordentliche Männer-Eierspeise zu. Flo macht sich auf den Heimweg – bleibt mehr für uns. Gruso serviert, als ob er es gelernt hätte. Allen schmeckt’s und keiner erkrankt an Salmonellen. „Nach dem Essen sollst du ruhn oder tausend Schritte tun!“ – Hen entscheidet sich für Ersteres. Zwecks der Gemütlichkeit verlegen wir nach einiger Zeit von der kuscheligen Stockbahn ins Gasthaus. Beim Feiern sind nämlich beide Vereine weltmeisterlich. Nachdem Hen ausgeschlafen ist, können wir früh morgens nach Hause fahren.

Wir vom PGBB brennen schon auf Revanche, die dann nach unseren Bedingungen stattfinden wird und bedanken uns bei den Mannen des HWC für die „guade Kamarodschoft“ und einen sehr gelungenen Abend.

Darüber hinaus möchten wir uns beim HWC für die Zurverfügungstellung der Bilder bedanken!

Autor: Gerard

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